»Verlass mich nicht, wenn ich alt bin«
Was bedeutet es, füreinander da zu sein – über Generationen hinweg? Die Unterrichtsreihe für die Sekundarstufe I lädt dazu ein, die Bedeutung von würdevoller Fürsorge, gegenseitigem Respekt und erfahrungsbasiertem Dialog zu reflektieren
In einer zunehmend auf Selbstbestimmung orientierten
und schnelllebigen Gesellschaft rücken
die Begegnungen zwischen den Generationen
häufig in den Hintergrund. In der Lebenswelt von
Heranwachsenden, die vor allem durch Peergroups
geprägt ist, kann der Blick auf ältere Generationen
jedoch neue Perspektiven eröffnen. Denn »das Wort
Gottes legt uns ans Herz, den Kontakt zu den älteren
Menschen nicht zu verlieren, um ihre Erfahrung aufnehmen
zu können« (Christus vivit, 188), schreibt
Papst Franziskus. Er verdeutlicht einmal mehr, dass
es nicht um einen nostalgischen Blick in die Vergangenheit
geht, sondern um einen wertvollen Schatz
für junge Generationen, der Orientierung und Halt
geben kann. Die Erfahrungen, Lebensgeschichten und
Sichtweisen älterer Menschen tragen wesentlich dazu
bei, eigene Fragen und Herausforderungen in einem
größeren Zusammenhang zu sehen. Zugleich stärkt
der generationenübergreifende Dialog das Bewusstsein
für gemeinsame Werte und ermöglicht einen gegenseitigen
Lernprozess, der beide Seiten nachhaltig
bereichert – Dialog ist eben keine Einbahnstraße.
Im Religionsunterricht erhalten die Jugendlichen
die Möglichkeit, das eigene Leben in Beziehung zu anderen
zu deuten und für das eigene Leben und das Leben
in Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen.
Wie Alt und Jung wohnen (1. bis 2. Stunde)
Ein eigenes Zimmer spielt für Jugendliche eine zentrale
Rolle, denn es ist weit mehr als nur ein Ort zum
Schlafen oder zum ungestörten Lernen. Vielmehr wird
das »eigene Reich« zu einem Spiegel der Persönlichkeit,
indem sich Jugendliche durch die Einrichtung
selbst ausdrücken und gleichzeitig von den Eltern abgrenzen
– ein Ort der Selbstverwirklichung, der Freiheit
und Individualität gewährt. Es ist ein wichtiger
Rückzugsort und bietet Privatsphäre. Gleichzeitig
wird das eigene Zimmer zum Treffpunkt mit Freunden
und zur Chillout-Area ohne die ständige Kontrolle
von Erwachsenen.
Dagegen stellt das Zimmer im Altenheim einen ruhigen
und betreuten Ort dar, an dem insbesondere Sicherheit
und Pflege im Fokus stehen. Die Zimmer sind
vor allem funktional, standardisiert und – je nach
Pflegegrad – medizinisch ausgestattet, um eine bestmögliche
Betreuung zu gewährleisten. So ist auch die
Privatsphäre nur begrenzt möglich, da Pflegekräfte
stets Zugang haben und das Zimmer teils mit anderen
Mitbewohnern geteilt wird. Dennoch haben die Bewohner
die Möglichkeit, dem Raum eine »persönliche
Note« zu verleihen.
Der Einstieg in die Unterrichtssequenz erfolgt über
einen Vergleich zwischen den eigenen und den beispielhaften
Lebensverhältnissen einer Seniorin (M1).
Anhand der Placemat-Methode führen die Schülerinnen
und Schüler (SuS) in Kleingruppen (4 Personen)
ein Schreibgespräch durch. In der arbeitsgleichen
Gruppenarbeit notiert jedes Gruppenmitglied zu dem
Bild auf dem vor ihm befindlichen Feld des Placemat
innerhalb von drei Minuten seine Eindrücke, Gedanken
und Fragen: Was entdecken die SuS auf dem Bild? Wie stellen sie sich den Alltag der Seniorin vor?
Welche Unterschiede gibt es zum eigenen Zimmer?
Welche Fragen würden sie der Seniorin stellen? Nachdem
die Zeit vorüber ist, gibt die Lehrkraft das Signal,
den Sitzplatz im Uhrzeigersinn zu wechseln, sodass
jedes Gruppenmitglied ein neues Themenfeld vor sich
findet und die zweite Runde beginnen kann. Die bereits
vorhandenen Notizen des Vorgängers können
gelesen und durch eigene Anmerkungen innerhalb
der nächsten drei Minuten ergänzt werden. Auf diese
Weise wird verfahren, bis schließlich jedes Gruppenmitglied
alle vier Felder kommentiert hat. Anschließend
liest jeder Jugendliche unkommentiert die Anmerkungen
zu dem vor ihm liegenden Themenfeld vor,
damit alle Gruppenmitglieder über die gesammelten
Notizen informiert sind. Im nächsten Schritt gilt es,
diese Notizen für eine Kurzpräsentation aufzubereiten.
Im Plenum stellt dann jede Gruppe ihre Ergebnisse
vor und ein Austausch zu den Gemeinsamkeiten
und Unterschieden kann erfolgen.
»Für viele Jugendliche
erscheint die Lebenswelt von
Senioren sehr abstrakt«
Als alternative Herangehensweise kann die Auseinandersetzung
und der Austausch im Plenum auch
direkt erfolgen. Dazu erhalten die SuS das Bild (M1.2)
und die Ergebnisse werden direkt an der Tafel gesammelt.
Zum Abschluss richtet sich der Blick auf das »eigene
Reich« der SuS (M2). Hier können die Jugendlichen
von ihrem Zimmer eine Skizze anfertigen oder
ein Bild/Foto machen. Aber auch hier gilt: Wer keine
Auskunft – aus den unterschiedlichsten Gründen –
geben möchte, muss dies auch nicht. Schließlich erhalten
alle Mitglieder der Lerngruppe Einblick in die Privatsphäre. Des Weiteren gehen die SuS
anhand von Leitfragen auf ihr Zimmer ein:
Was ist dir an deinem Zimmer besonders
wichtig? Welche Einrichtungsgegenstände
besitzt du? Worauf möchtest du nicht verzichten?
Wer hält das Zimmer in Ordnung?
Was würdest du gerne verändern? Teilst du
dir das Zimmer mit Geschwistern? Insbesondere
die letzte Frage ist von Bedeutung,
da nicht alle Kinder und Jugendlichen die
Möglichkeit haben, ein Zimmer allein zu
nutzen, und sich dieses mit Geschwistern
teilen müssen. Dadurch ist die Privatsphäre
eingeschränkt, was in jedem Fall thematisiert
werden sollte. Alternativ kann (M2)
auch als vorbereitende Hausaufgabe erteilt
werden, bevor das Placemat zu M1 bearbeitet
wird. Beide Herangehensweisen haben
ihre Vorzüge.
Unterwegs mit Irmgard – Alltag im Alter (3. bis 4. Stunde)
Die fiktive Geschichte der 76-jährigen Seniorin Irmgard
(M3.1-4) schildert die Herausforderungen im
Alter anhand des wöchentlichen Einkaufs und geht
dabei auf folgende Schwerpunkte ein: Lebenssituation,
Barrieren im Alltag, Rolle von Familie und Nachbarschaft,
gesellschaftliche Verantwortung. Irmgard
lebt allein im dritten Stock eines Hauses ohne Aufzug
in Koblenz und ist nach einer Hüftoperation auf
eine Gehhilfe angewiesen. Ihr Alltag ist geprägt von
Einsamkeit und körperlichen Einschränkungen. Besonders
der wöchentliche Einkauf stellt eine große
Herausforderung dar: Der Weg zur Bushaltestelle, die
Busfahrt und der Aufenthalt im Supermarkt sind für
sie körperlich anstrengend und von mangelnder Unterstützung
durch andere geprägt. Trotz aller Mühen
bewältigt sie diese Aufgaben allein, kehrt erschöpft
zurück in ihre Wohnung und fühlt sich zunehmend
isoliert und überfordert mit dem Alltag.
Für viele Jugendliche erscheint die Lebenswelt von
Senioren sehr abstrakt, wenn kein direkter familiärer
Bezug hierzu besteht. Der Text bietet einen kleinen
Einblick in die Lebensrealität vieler älterer Menschen
und fordert zu einer Perspektivübernahme heraus,
indem die SuS in einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit
die Seniorin Irmgard auf ihrem Weg zum Einkauf
begleiten. Dabei benennen die Jugendlichen die Probleme
und Herausforderungen von Irmgard und erarbeiten,
wie sich die Situation verbessern ließe. Die
Ergebnisse der Gruppenarbeit werden in einem Kurzvortrag
im Plenum präsentiert. Je nach Lerngruppengröße
kann jeder Text auch zweifach vergeben
werden, sodass die zweite Gruppe als Kontrollgruppe
fungiert und ggf. ergänzt. Da die verschiedenen
Textteile (M3.1-4) thematisch klar gegliedert und in
inhaltlich abgeschlossene Abschnitte unterteilt sind,
die jeweils einen bestimmten Aspekt von Irmgards Lebenssituation
beleuchten, müssen für die arbeitsteilige
Gruppenarbeit nicht alle Textteile bekannt sein.
In der abschließenden Präsentation ergibt sich das
Gesamtbild von Irmgards Geschichte, die von den SuS
gemeinsam erschlossen wird.
#heimkommen (4. bis 6. Stunde)
Der im Dezember 2015 veröffentlichte Weihnachtsclip
»#heimkommen« von Edeka erregte innerhalb
kürzester Zeit viel Aufmerksamkeit – positiv als auch
negativ. Mit über 70 Mio. Aufrufen weltweit ist der
knapp 2-minütige Clip sehr erfolgreich, aber aufgrund
seiner Handlung ebenso stark umstritten. Der
Spot handelt von einem älteren Mann, der jedes Jahr
an Weihnachten vergeblich auf den Besuch seiner erwachsenen
Kinder und der Enkelkinder wartet. Die
Familienmitglieder sind jedoch beruflich stark eingebunden
und sagen ihre Besuche kurzfristig ab. Wenig
später erhalten sie die traurige Nachricht, dass der
(Groß-)Vater gestorben sei. Traurig und bestürzt reisen
alle zur Beerdigung. Vor Ort stellt die Familie fest,
dass dieser seinen Tod nur vorgetäuscht hat, um alle
gemeinsam an Weihnachten zu versammeln. In der
letzten Szene sitzen alle Familienmitglieder glücklich
beim Weihnachtsessen zusammen. Der Clip endet mit
dem Schriftzug »Zeit, nach Hause zu kommen«.
Der emotional und nachdenklich stimmende Clip
verfehlte seine Wirkung bei vielen Zuschauern nicht.
Es geht um Themen wie Einsamkeit im Alter und familiärer
Zusammenhalt – besonders an Weihnachten.
Das Unternehmen Edeka erklärte, dass der Spot ganz
bewusst ein emotionales Thema aufgreift, um die Bedeutung von gemeinsamer Zeit mit der Familie hervorzuheben.
Und dennoch stellt sich die Frage der
emotionalen Manipulation, denn der vorgetäuschte
Tod des (Groß-)Vaters ruft gezielt starke Gefühle wie
Trauer und Schuld hervor, weshalb die Inszenierung
u.a. als ebenso geschmacklos wie pietätlos kommentiert
wurde.
Beide Aspekte lassen sich mit den Jugendlichen näher
beleuchten (M4). Nachdem sich die SuS den Spot
angeschaut haben, beschreiben sie zunächst die Situation
des Seniors, das Verhalten der (Enkel)Kinder
und welche Botschaft der Spot persönlich vermittelt.
In der Regel wird hier bereits erste Kritik laut und
eine Diskussion über den inszenierten Tod kommt auf.
Zudem können die SuS an die eigene Erfahrungswelt
anknüpfen: Welche Traditionen und Rituale verbinden
sie mit Weihnachten? Welche Bedeutung hat das gemeinsame
Mahl mit der Familie – nicht nur an Weihnachten?
Und welche Diskrepanz zum idealisierten
Familienmahl wird im Alltag teils erlebt? Denn nicht
alle SuS wachsen in familiärer Idylle auf und auch
das Verhältnis zu (Groß)Eltern und Verwandten kann
spannungs- und konfliktbeladen sein, sodass die idealisierte
und romantisierte Darstellung von Familie
nicht der Lebenswirklichkeit entspricht. Aus diesem
Grund sollte spätestens im nächsten Schritt auf die
Kritik des Werbespots eingegangen werden. Hierzu
eignet sich besonders das Zitat des Journalisten Peter
Praschl: »Der Spot nimmt eigentlich allen die Würde«.
Aus diesem Grund erstellen die Jugendlichen im
Anschluss einen eigenen Generationen-Filmclip (M5).
Zunächst können die SuS zwischen verschiedenen
Slogans wählen, die als inhaltliche Grundlage für das
Video dienen. Auch eigene Slogans können formuliert
werden. Für den Aufbau einer Story ist vor allem der
generationenübergreifende Dialog von Bedeutung:
Wie denken und fühlen ältere Generationen? Wie haben
sie gelebt? Wie können Brücken zwischen den
Generationen gebaut werden? Welche Vorurteile gibt
es und wie lassen sich diese abbauen? Welche Unterschiede
und Gemeinsamkeiten lassen sich zwischen
den Generationen erkennen? Was kann diese Generation
von anderen lernen? …
Nach der Erarbeitung des Storyboards und des
Drehbuchs werden die Rollen und Aufgaben verteilt.
Wer steht vor der Kamera (als Haupt- oder Nebendarsteller)
und wer hinter der Kamera? Werden Requisiten
benötigt? … Die Aufnahme kann problemlos
mit jedem mobilen Endgerät vorgenommen werden.
Sofern die Schule Tablets bereitstellt, können diese eingesetzt werden. Alternativ können die Endgeräte
der SuS genutzt werden. Zur Videobearbeitung bieten
sich insbesondere iMovie (für iOS) oder Canva Video-
Editor (kostenlos in der Basisversion und ideal
für Anfänger) an. Zur Untermalung des Videos können
Atmosphären, Geräusche, Laute und Instrumente
kostenlos für den nichtkommerziellen öffentlichen
Bereich über die Hörspielbox (www.hoerspielbox.de)
genutzt werden.
7 Tage … in Opas Pflegeheim (7. Stunde)
Viele ältere Menschen ziehen – freiwillig oder gezwungenermaßen
– im Laufe ihres Lebens in ein Alten-
oder Pflegeheim, denn mit dem Alter verändert
sich vieles, vor allem, wenn niemand aus dem Familienkreis
unterstützen kann oder auch will. Dann wird
es schwierig, den Alltag allein zu bewältigen. Trotzdem
fällt der Umzug in ein Heim für Pflegebedürftige
und Angehörige nicht immer leicht. Und auch für die
Pflegekräfte, die rund um die Uhr bereitstehen, kann
die Arbeit emotional sehr fordernd sein.
In der 30-minütigen SWR-Dokumentation »7 Tage
… in Opas Pflegeheim« beleuchtet Marc Feuser, was
es bedeutet, Angehörige ins Pflegeheim zu geben, wie
Altenpfleger ihre Arbeit erleben und wie sich die Pflegebedürftigen
fühlen. Einfühlsam und anschaulich
berichtet Feuser von seinen Erfahrungen in der Pflegeeinrichtung
im rheinhessischen Saulheim, nachdem
sein Großvater, der zu Hause gestürzt war, dort
einzog. Allerdings verließ sein Großvater nach sechs
Wochen wieder die Einrichtung. Marc Feuser will den
Grund hierfür wissen und begleitet die Pflegekräfte
für sieben Tage bei der täglichen Arbeit, spricht mit
Angehörigen und Pflegebedürftigen.
Anhand von M6 setzen sich die SuS mit der Frage
auseinander, was schwerer wiegt: der Wunsch nach
einem eigenständigen Leben der Senioren im heimischen
Umfeld oder der Wunsch der Angehörigen
nach einer Rundumversorgung, die aus unterschiedlichsten
privaten wie beruflichen Gründen nicht immer
gewährleistet werden kann. Zudem informieren
sich die Jugendlichen darüber, was eine Patientenverfügung
ist und welche Rolle diese – nicht nur im Alter
– spielt.
Großelterntag (8. Stunde)
Der Dialog zwischen Jung und Alt und die Wertschätzung
der Würde älterer Menschen – gegen Vereinsamung,
Altersarmut und soziale Ausgrenzung – sind
ein zentrales Anliegen von Papst Franziskus. Immer wieder betont Papst Franziskus, dass besonders die
Großeltern die Träger von Geschichte, Werten, Glauben
und Kultur sind, denn »ein Volk, das die Großeltern
vergisst, hat keine Zukunft« (Angelus, 26. Juli
2020). Aus diesem Grund hat Papst Franziskus den
»Welttag der Großeltern und älteren Menschen« im
Jahr 2020 eingeführt, der jährlich am vierten Sonntag
im Juli stattfindet, rund um den Gedenktag der Großeltern
Jesu, der heiligen Anna und Joachim.
Ein Projekt zum Großelterntag (M7) ermöglicht es
den SuS, ihre Wertschätzung, Dankbarkeit und Achtung
auszudrücken sowie die eigenen familiären
Wurzeln zu erkunden. Zum Einstieg bietet sich der Bibelvers
»Kindeskinder sind eine Krone der Alten« (Spr
17,6) an. Warum sind Großeltern so wichtig? Welche
Rolle nehmen sie in unserem Leben ein? Was bedeuten
mir persönlich Oma und Opa? … In Kleingruppen
erarbeiten die SuS im Anschluss Fragen für ein Interview
mit den eigenen Großeltern oder einer anderen
älteren Person. Das Interview kann zudem als Audio- oder
Videointerview geführt werden.
Eine weitere Herangehensweise kann das Gestalten
eines Dankbriefs oder einer Dankeskarte sein. Hier
sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Fotocollage
zu besonderen Erlebnissen mit den Großeltern,
bildliche Gestaltung eines Bibelverses, Verfassen
eines Gedichts oder eines Segensspruchs, Ziehharmonika-
Karte mit Bildern und Sprüchen …
Zur Person
Andreas Thelen-Eiselen
ist Lehrer und pädagogischer
Koordinator an der St. Franziskus-Schule Koblenz, Autor
und Redaktionsmitglied des Magazins EULENFISCH.
Aktuell betreut er im Rahmen des Heiligen Jahrs 2025 für
die kirchlichen Schulen im Bistum Trier die Aktion »Kunst
– Hoffnung – Aufbruch« zu den Königsfiguren von Ralf
Knoblauch.

