Angststörungen gehören neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen. Die Betroffenen fallen nicht immer sofort auf. Oft verhalten sie sich eher ruhig und angepasst. Dadurch werden sie leicht übersehen. Erst im Zusammenhang mit vermehrten Fehlzeiten werden Lehrkräfte aufmerksam. Mitunter kommen sie dann vorschnell zur Diagnose „kein Bock“ und übersehen die zugrundeliegende Angstthematik – zumal Betroffene selbst in der Regel nicht gerne offen über ihre Ängste sprechen.
Mit dem vorliegenden Band aus der Reclam-Reihe „Bildung und Unterricht” greifen Franziska Greiner-Döchert und Friederike Carlotta Grabowski dieses wichtige Thema auf. Sie geben einen komprimierten und gut verständlichen Überblick zu schulbezogenen Ängsten. Zugleich stellen...








