Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes
In der Vergangenheit der katholischen Kirche hatte der Leib keine gute Presse. Er musste dem Geist zu Diensten sein, wurde malträtiert und teils drakonischen Fastenkuren unterworfen. Seit Jahrzehnten allerdings wird er geradezu vergötzt: Fitnesscenter haben in Universitäten die Hochschulkapellen ersetzt. Johannes Paul II. hat mit seiner Theologie des Leibes für Ausgeglichenheit gesorgt. Der Leib wird zu einem der Orte der Epiphanie Gottes; in ihm wird das Geistliche und das Göttliche sichtbar. Alle Beiträge des vorliegenden Tagungsbandes entfalten diesen Grundgedanken.
Nach Grußworten des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx und des österreichischen Familienbischofs Klaus Küng eröffnet der Eichstätter Ortsbischof...








