Korrelation (oft als „Wechselbeziehung“ zwischen Glaubensüberlieferung und Lebenswelt übersetzt) ist vermutlich einer der schillerndsten Begriffe in der Religionspädagogik. So groß das Einvernehmen darüber, dass Korrelation eine zentrale Kategorie für den modernen Religionsunterricht darstellt, so groß ist die Unsicherheit, was genau eigentlich mit dem Begriff bezeichnet wird – und was nicht. Ist es Korrelation, wenn am Anfang einer Unterrichtsstunde ein kurzes (mehr oder weniger konstruiertes) Alltagsbeispiel als „Aufhänger“ benutzt wird, um dann in die Erarbeitung einer kirchlichen Lehre einzusteigen? Oder wenn eine Bibelgeschichte ausführlich präsentiert wurde und dann am Ende noch schnell die Frage nachgeschoben wird: Gibt es so etwas auch heute?
Burkard Porzelt würde wohl in beiden...








