„Denn wer hofft, stößt nie auf einen letzten, alles absichernden Grund, sondern bleibt immer im Wagnis des Ungewissen“ lautet einer der Schlusssätze des letzten von zwölf Kapiteln in Holger Zaborowskis „Sinn-Fragen“. Mit diesem Zugeständnis innerhalb eines engagierten Plädoyers für die Hoffnung bescheidet sich der Autor mit Fragen und Vorschlägen zu erfüllenden Lebensvollzügen und zentrierenden Perspektiven.
Der 1974 in Haldern geborene Professor für Philosophie an der Universität Erfurt, Heidegger-Experte und Vorsitzende des Kuratoriums der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung nähert sich seinem Thema im Modus vorsichtiger Denkversuche. Den unsicheren Zeiten der Gegenwart begegnet der Philosoph nicht als hybrider Welterklärer oder medienwirksamer Prophet, vielmehr nimmt er den...








