„Gottes Bilder“ ist keine bildtheologische Monografie, sondern richtet sich in erster Linie an Personen, die an einer Erschließung der ihnen mehr oder weniger vertrauten christlichen Bilderwelt interessiert sind. Mit den ausgewählten 72 Bildwerken setzt Johann Hinrich Claussen, seit 2006 Kulturbeauftragter der EKD, einen ganz eigenen Akzent.
Er inszeniert seine „Geschichte der christlichen Kunst“ als Gang durch zwölf „Säle“, die chronologisch angeordnet sind und sich unabhängig voneinander besuchen lassen. Das ist möglich, weil der Verfasser „keine universale These über den Sinn und den Zweck christlicher Bildwerke“ (16) entwickelt, wohl aber einige Leitgedanken verfolgt. So stellt er heraus, dass die meisten besprochenen Werke zur Zeit ihrer Entstehung nicht als „Kunst“ verstanden...








