Was sich der Philosoph Sebastian Ostritsch mit diesem Buch vorgenommen hat, ist nicht weniger als die Heilung des heute lahmenden Flügels der Vernunft, der zusammen mit dem Flügel des Glaubens nach der Enzyklika „Fides et ratio“ von Johannes Paul II. den Geist des Menschen zur Betrachtung der Wahrheit erhebt, die nichts anderes ist als Gott, in dem das absolute Wahre, Schöne und Gute in eins fällt. Eine zeitgeistige Theologie hat in Kapitulation vor dem naturalistischen Denken, dem Relativismus und der Kantianischen Erkenntnistheorie keinen Auftrieb mehr unter dem Flügel der Vernunft. Der rationale Weg zur aufsteigenden Erkenntnis der Existenz Gottes aus seinen Werken ist damit versperrt und in der Folge die Erkenntnis des Willens Gottes in der Schöpfungsordnung als Quelle der Moral.
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