Eine Selbstbiographie, die es in sich hat. Hier beschreibt ein ehemaliger katholischer Priester sein bisheriges, gut siebzigjähriges Leben: Kindheit, Studium, Beruf und seine späte Heirat. Doch wer eine chronologische Darstellung erwartet, wird enttäuscht. Hartmanns Buch ist, wie der Titel andeutet, eine Komposition aus Fragmenten. Als Theologe, der den Diskurs um sein Priesteramt und seine Vaterschaft hautnah erlebte, setzt er sein Leben nicht neu zusammen. Vielmehr teilt er es offen, aber erzählerisch aus verschiedenen Perspektiven mit. Der geschichtstheologische Ansatz Hans Urs von Balthasars wird deutlich: Das „Ganze im Fragment“ wird in seinen Ab- und Aufbrüchen existenziell aufgegriffen.
Dabei nutzt er die Metapher des Mosaiks, das siebenfach präsentiert wird. „Mosaik 1“ beginnt auf...








